Zitate

 

Wichtig: Die Auswahl ist so persönlich, dass sie zwangsläufig einseitig sein muss!


„Wir sind viele, und wir werden mehr, und wir haben nichts zu verlieren.“
(Senioren-Selbstbewusstsein nach dem Kabarettisten Georg Schramm alias Lothar Dombrowski, Bayerisches Fernsehen „Dass i net lach“ am 12.02.2019).

„Es gibt in diesem Land eine unendliche Sehnsucht danach, dass vernünftige Positionen auch wieder Gehör finden, und nicht nur die Schreihälse.“
(Giovanni di Lorenzo, Chefredakteur „Die Zeit“ bei Markus Lanz, ZDF 31.10.2019 zur Wahrnehmung von Meinungen in diesem unserem Lande.)

• „Die Männer sind schon geboren, man muss sie nur finden.“
(Pfarrer Götz am 2. Mai 2018 zur Suche nach Ehrenamtlichen für die Seniorenarbeit)

• „Manchmal bist du die Taube, manchmal das Denkmal“.
(Es kommt halt, wie so oft, auf den Standort an. Dieter Krebs in BR - Grünwald: Freitagscomedy, 18.09.2015, 22:25 Uhr)

• „In Satz 2 wird das Wort „Erdkundeunterricht“ durch das Wort „Geographieunterricht“ ersetzt.“
(Bekanntmachungen von Ministerien sind immer noch eine unerschöpfliche Fundgrube zum Nachweis ihrer herausragenden Bedeutung, hier das Amtsblatt des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst vom 15. November 2016)

• „Früher warst du Rebell, wenn du eine revolutionäre Bewegung angeführt hast. Heute bist du ja schon Rebell, wenn du bei deiner Meinung bleibst.“
(CDU-Bundestagsabgeordneter Wolfgang Bosbach über seine politischen Erfahrungen, im Juli 2015)

•  "Es gibt keine andere vernünftige Erziehung, als Vorbild zu sein. Und wenn es nicht anders geht, dann ein abschreckendes."
(Albert Einstein zugesprochen, allerdings zu einem außerphysikalischen Thema.)

•  „Mächtig zu sein ist das Gleiche wie eine Lady zu sein: Wenn Sie es den Leuten sagen müssen, sind Sie es nicht.“
(Stilfragen, erläutert von Margaret Thatcher, britische Premierministerin von 1979 bis 1990; zitiert nach SZ-Magazin.)

•  "Das Ziel nicht vergessen, den Weg nicht verlassen, den Mut nicht verlieren."
(Dem Kirchenlehrer Gregor von Nyssa zugeschrieben. In memoriam Walter Kaminski, März 2016.)

•  "Es sei „das Amt der Ideologie, innerhalb der allgemein ermöglichten Muße für Unstimmigkeiten Sorge zu tragen und über ihre Lösung antizipierende Verfügungen zu treffen.“
(So vornehm lässt sich Diktatur umschreiben. Ernst Bloch in „Prinzip Hoffnung“, Band 2, Seite 1083.)

•  “Wer nichts weiß, muss alles glauben.”
(Marie von Ebner-Eschenbach zugeschrieben.)

•  „Wenn 4 Personen in einem Raum sind und 5 wieder raus gehen, muss 1 reingehen, damit niemand drinnen ist.“
(Zitat aus einem PC-Internet-Forum, 16.08.2006; vielleicht weiß ein Mathematiker, ob das klug oder Unfug ist.)

•  „Als wir früher von der Schule heimgekommen sind, dann war was am Herd, das hieß ‚Mutter’.“
(Ein immer noch ziemlich provozierendes Zitat, das wahrscheinlich niemandem gefällt. Michael Altinger, ZDF 20.10.2009 – „Aus der Anstalt“.)

•  “Der Titel Staatsprämienstute wird von der Landesanstalt durch Urkunde verliehen ...”
(1. Es handelt sich tatsächlich um Gäule; 2. zum Thema: Weil wir sonst keine Probleme haben; 3. Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten vom 31. Januar 2014, Az.: L5-7407-1/207.)

•  “Laß Dich nicht beirren von verrückten Ideen, die im Umlauf sind. Überlege mit Deinem eigenen Kopf und nicht mit dem der anderen.”
(Papst Johannes XXIII. zugesprochen.)

•  “Dass die Angst etwas kleiner und die Liebe etwas größer wird.”
(Prof. Paul M. Zulehner zum Auftrag der Christen, Markt Schwaben, 14.04.2013.)

•  „Wer nicht schießt, kann nicht treffen.“
(Wieder eine unschlagbare Fußballerweisheit, Jürgen Klopp, ZDF 21.11.2012.)

•  „Als der Krieg aus war, kam der Soldat nach Hause. Aber er hatte kein Brot. Da sah er einen, der hatte Brot. Den schlug er tot.
 Du darfst doch keinen totschlagen, sagte der Richter.
 Warum nicht, fragte der Soldat.“
(Vermutlich eine der kürzesten nachdenklichen Geschichten, von Wolfgang Borchert.)

•  „Selbst das Genie zieht großen Gewinn, wenn es Kenntnis vom wirklichen Leben nimmt.“
(Entdeckt bei Emma Laddey, Frauenbilder im Spiegel der Dichtung, München 1891.)

•  „Wer sich nicht bewegt, spürt die Fesseln nicht.“
(Gefunden in: 23. Oktober 2009. 20 Jahre Aufbruch 1989. Tage der Erinnerung im Schweriner Dom, im Arsenal und in der Paulskirche. Red. Silke Roß, Gerlinde Haker. o. O. <Schwerin> o.J. <2009>.)

•  „Das Licht am Ende des Tunnels kann auch ein entgegenkommender Zug sein“.
(Wahrnehmungsprobleme auf den Punkt gebracht. Peer Steinbrück, ARD 12.04.2010, 23:20 Uhr.)

•  "Eine rechtliche Qualifikation des Daseins eines Kindes als Schadensquelle kommt ... von Verfassungs wegen (Art. 1 I GG) nicht in Betracht. Die Verpflichtung aller staatlichen Gewalt, jeden Menschen in seinem Dasein um seiner selbst willen zu achten, verbietet es, die Unterhaltspflicht für ein Kind als Schaden zu begreifen."
(Beruhigend der Spruch des Bundesverfassungsgerichts, beunruhigend, dass es seiner bedurfte. Aus: NJW 1996, S. 1239 ff.)

•  "Eine verstärkte Medienberichterstattung kann nicht als Beweis für eine steigende Tendenz ... angenommen werden."
(Ein wahrer Satz zum Unterschied zwischen Realität und Virtualität. Aus: Landtag des Saarlandes, Drucksache 11/1176.)

•  „Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist.“
(David Ben Gurion zugeschrieben.)

•  „Moralische Fortschritte in der Politik finden seit Sokrates kaum mehr statt, oder seit Konfuzius oder seit Kant.“
(Seit wie lange auch immer, jedenfalls sehr lange. Helmut Schmidt, ARD 23.12.2008, 22:45 Uhr.)

•  „Alt sind sie nicht geworden. Wie alt sie nicht geworden sind, weiß ich nicht.“
(So viel zum Thema Dialektik. ORF2, Die Millionen-Show, 26.10.2009.)

•  „Was wir nicht können, können wir nicht verlernen.“
(Hans Marquart, Krakau, 03.10.2008, 12:50 Uhr.)